SG Scutro – TuS Schutterwald II 32:31 (15:15)
SG Scutro gibt sich nicht auf
Das Schlusslicht feiert mit dem 32:31 gegen den TuS Schutterwald II den dritten Saisonsieg. Gastgeber finden immer wieder die besseren Lösungen. Schlusslicht SG Scutro feiert trotz baldigen Abschieds aus der Handball-Verbandsliga weiterhin Erfolgserlebnisse und revanchierte sich am Samstag mit dem 32:31 (15:15) gegen den TuS Schutterwald II für eine unglückliche Hinspiel-Niederlage. „Am Ende haben wir es unnötig spannend gemacht, aber der Sieg tat sehr gut“, befand Scutro-Trainer Mirko Reith und weiß in Anbetracht der schwachen Hinrunde: „Der Zug ist abgefahren, aber die Mannschaft spielt jetzt vielleicht auf dem Niveau, das sie gegen die meisten Mannschaften zumindest konkurrenzfähig ist.“ Nicht zufrieden war Fabian Huck. „Wir waren heute einfach nicht bereit. Wir haben es nicht geschafft, die 1:1-Situationen, in die uns Scutro verwickelt hat, zu verteidigen. Für unsere Verhältnisse war es ein extrem schlechtes Spiel“, fand der TuS-Coach, wollte den Sieg des Gegners aber nicht kleinreden: „Scutro hat sich den Sieg verdient, weil sie immer wieder Lösungen gefunden haben.“ Die Anfangsphase verlief ausgeglichen, ehe sich die Gastgeber beim 9:7 (20.) erstmals absetzen konnten. Der Vorsprung wurde gehalten, ehe die Gäste in den letzten Minuten des ersten Abschnitts zurückkamen und einen ausgeglichenen Pausenstand erzwangen. „Die Mannschaft hat diszipliniert gespielt, sich Chancen erarbeitet, wenige unnötige Fehler gemacht“, fand Reith. Die zweiten 30 Minuten verliefen im Kern ähnlich wie der erste Abschnitt. „Wir waren spielerisch besser als der Gegner, haben geduldig agiert und in der zweiten Halbzeit lediglich einen Ball unnötig weggeworfen. Allerdings müssten wir in ein, zwei Situationen bereits frühzeitig den Sack zumachen“, kennzeichnete Reith. Für Huck war die Partie derweil ein Spiegelbild der vergangenen Wochen. „Wir sind durch die vielen personellen Wechsel nicht eingespielt und trainieren auch relativ schlecht. Irgendwann merkt man dann auch das Körperliche“, monierte er. Denn immer wenn seine Mannschaft aufs Tempo drückte, wurden Fehler gemacht, „weil die Luft nicht reichte“, so Huck, der weiterhin auf den verletzten Routinier Tim Heuberger verzichten muss. Die Gastgeber legten beim 20:18 (37.) und 26:23 (46.) jeweils vor, ebenso nochmals beim 29:25 (51.). Doch die TuS-Reserve kam immer wieder zurück, profitierte von kleinen Fehlern und Inkonsequenzen der Hausherren. Ab dem 29:29 fünf Minuten vor Ende schien es nochmals eng zu werden. Doch in dieser Situation war Nick Dittrich mit zwei verwandelten Siebenmetern ein nervenstarker Faktor der SG-Offensive. Entscheidend wurde nochmals auf zwei Treffer Vorsprung gestellt, dem der TuS nicht mehr folgen konnte. Während Schutterwald II am Samstag nun die SG Köndringen/Teningen II erwartet, geht es für die SG Scutro zur SG Kappelwindeck/Steinbach.
Für die SG Scutro spielte: Nick Dittrich (7), Deniz Gencer (6), Luca Winter (6), Joshua Bürkle (5), Nico Eble (2), Maximilian Lischke (2), Benjamin Metzger (2), Jonas Sälinger (1), Leon Tränkle (1), Julian Brucker, Felix Moldenhauer, Konstantin Müller, Nicolas Schäfer, Elias Spengler Offizielle: Hendrik De Weijer, Jonas Eble, Mirko Reith
Für den TuS Schutterwald spielte: Marc Schulz (9), Jona Ehret (5), Noah Adam (3), Timo Erlenwein (3), Lasse Meier (3), Morris Strosack (3), René Behmann (2), Jonas Buchholz (1), Kai Oehler (1), Aaron Salameh (1), Raphael Herrmann, Moritz Hügel Offizielle: Martin Adam, Tim Heuberger, Fabian Huck, Florian Zind,
